Neue Broschüre: Erster Schritt zur seelischen Behandlung

Ein Viertel der Menschen leidet mindestens einmal an einer schweren psychischen Störung. Die Ligue – Service d’information et de prévention will Tabus brechen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jede vierte Person mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an einer mentalen Erkrankung leidet. Und auch Experten aus Luxemburg sind sich einig: Psychische Störungen sind häufig, sie betreffen weitaus mehr Menschen, als ärztlich bekannt sind.

„Der Besuch beim Psy wird noch immer stark stigmatisiert. Betroffene wollen oft selbst nicht zugeben, dass sie seelisch krank sind. Oder wollen nicht, dass ihre Familie, Freunde oder Arbeitskollegen etwas von ihrem Gesundheitszustand mitkriegen. Sie sehen die psychischen Störungen nämlich oft als Schwäche an, anstatt als Krankheit“, erklärt Dr. Barbara Bucki vom Service information et prévention der Ligue.

Um dieser Angst und Stigmatisierung entgegenzuwirken, stellte die Ligue am Dienstag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Experten für mentale Gesundheit, eine neue Broschüre vor, die für Aufklärung in Sachen ärztliche und therapeutische Behandlung von psychischen Erkrankungen sorgen soll.

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Foto: Anouk Antony, RTL