Weiterbildung

Arbeitest du mit suizidgefährdeten Personen? Möchtest du deine Kompetenzen erweitern und/oder auffrischen, um Suizid vorzubeugen?

Die Ligue Santé Mentale bietet an je nach Berufsfeld (z. B. Sozialarbeit, Gesundheitsbranche, Polizeidienst usw.) 3 verschiedene Lehrgänge im Zusammenhang mit Suizid. Ziele dieser Lehrgänge sind die Sensibilisierung für Suizid-Warnsignale, Personen in einer suizidalen Krise zu erkennen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

01

Grundlagen zu Erkennen und Reagieren bei Suizid

Für die Allgemeinbevölkerung und Akteure vor Ort (im Kontakt mit der Öffentlichkeit). Mehr Informationen dazu

28/04/2026 09:00 - 17:30

260428-EMS FR

Sprache: Französisch
Typ: Präsenz
Ort: 1, Dernier Sol L-2543 Luxembourg (Google Maps)
29/07/2026 09:00 - 17:30

260729-DW LU

Sprache: Luxemburgisch
Typ: Präsenz
Ort: 1, Dernier Sol L-2543 Luxembourg (Google Maps)
24/09/2026 09:00 - 17:30

260924-SB LU

Sprache: Luxemburgisch
Typ: Präsenz
Ort: 1, Dernier Sol L-2543 Luxembourg (Google Maps)
02

Bewertung der Dringlichkeit, der Gefährdung und des Risikos

Für Fachleute und Ehrenamtliche aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Gesellschaft, Bildung und Betreuung. Mehr Informationen dazu

26/11/2026 09:00 - 17:30
27/11/2026 09:00 - 17:30

261126-EMS FR

Sprache: Französisch
Typ: Präsenz
Ort: 1, Dernier Sol L-2543 Luxembourg (Google Maps)
03

Kriseneinsatz

Für Fachleute aus dem Bereich psychische Gesundheit.

Aktuell sind keine Kurse verfügbar

Fortbildung in Unternehmen

Die Ligue Santé Mentale ist auch die einzige nationale Organisation, die eine Ausbildung für Trainer*innen in der Suizidprävention in Luxemburg anbietet. Sie bietet auf Anfrage Schulungen in Unternehmen an. prevention@lisame.lu

Suizidprävention und der Nationale Plan für psychische Gesundheit

Suizidprävention ist Teil des Nationalen Plans für psychische Gesundheit (Plan National Santé Mentale (PNSM) 2024-2028), der an den Nationalen Plan zur Suizidprävention (2015-2019) anknüpft.

Der Nationale Plan für psychische Gesundheit stützt sich auf das biopsychosoziale Modell, das Gesundheit als Ergebnis biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren ansieht. Seine wichtigsten Aktionen sind:

  • Stärkung des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit als wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Gesundheit,
  • Berücksichtigung der Risikofaktoren und Vorbeugung gegen Krankheiten,
  • Verbesserung der Betreuung psychisch kranker Personen mit besonderer Aufmerksamkeit auf gefährdete Personengruppen,
  • Ausbau der Weiterbildung von Fachleuten und Unterstützung der Forschung.

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen,Suizid und psychisches Leid besser vorzubeugen.